Archiv 2012

Sensibler Glockenklang bereitet wohlige Gänsehaut - Rappelvolles Gotteshaus beim Weihnachtskonzert der Phantom Brigade

Ein Adventskonzert mit der Showband „Phantom Brigade aus Wagenfeld –Haßlingen" ist ein musikalischer Leckerbissen – davon konnten sich am Abend des ersten Advents die Zuhörer in der rappelvollen Wagenfelder St. Antonius Kirche überzeugen. Kaum waren die letzten Glühweinbecher geleert und die Lichterketten auf dem Weihnachts- markt vor der Kulisse des Gotteshauses erloschen, öffneten sich die Pforten der Kirche zu einem ganz speziellen Musikereignis. Die Musiker der Showband „Phantom Brigade" hatten zum Konzert eingeladen und stellte einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, dass sie sich Spielfreude ganz oben auf die Fahne geschrieben haben.

 

Mit sensiblem Glockenklang und der Melodie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" läuteten die 20 mitwirkenden Spielleute den klingenden Liederreigen ein und Melanie Mainzer erklärte während der Begrüßung, dass die Musiker das Konzert lange vorbereitet hatten. Noch während allerorts die Würstchen auf dem Grill brutzelten, hätten sie bereits fleißig geprobt und anstatt an kühles Alster zu denken, seien ihre Gedanken bereits beim Punsch gewesen. „Wir haben ein Konzert voller Gefühl vorbereitet, das manchmal sicher wohlige Gänsehaut bereitet", machte sie Lust auf die weihnachtlichen Klänge und ein erwartungsfrohes Publikum wurde in keiner Weise enttäuscht. Wohl dosiert tönten die Weihnachtsmelodien durch die Wölbungen des Kirchenschiffes, in der dicht gedrängt die Zuhörer saßen. Unter der musikalischen Leitung von Pascal Mainzer zeigten die Musiker, wie vielfältig ihr Repertoire ist und wie unterschiedlich Weihnachtsmusik klingen kann. Von traditionellen Klassikern wie „O, du fröhliche", „Süßer die Glocken nie klingen" oder „O, Tannenbaum" bis hin zu weltlichen Weihnachtshits wie „Rudolph, the red nosed Reindeer" reichte die Auswahl.

Den märchenhaften Zauber des Advents beschrieb Carsten Kleemeyer in höchst amüsanten Leseunterbrechungen. Er erinnerte in kleinen Geschichten an fehlendes Lametta und an ungewöhnliche Weihnachtsgeschenke und mit dem allseits bekannten Gedicht um „Knecht Ruprecht" erwärmte er die Herzen für die besinnliche Weihnachtszeit.

 

Bevor zum Schluss die Zuhörer zum Mitsingen aufgefordert wurden und sich die St. Antoniuskirche zum großen „Stille-Nacht-heilige-Nacht-Chor" entpuppte, dankte Pfarrerin Edith Steinmeyer den Musikern für die glanzvolle Darbietung und das so eindrucksvoll gelungene Einläuten in die Adventszeit. Klar, dass die Musiker das Gotteshaus nicht ohne Zugabe verlassen durften, das forderte das Publikum mit stehenden Ovationen ein. Und nach einem fulminanten Anhang verließen die Musiker die Kirche wieder so, wie sie ihr Konzert begonnen hatten: mit einfühlsamen Klang-spiel aus „Drei Nüsse für Aschenbrödel".

 

Dieses Jahr führte uns unsere Jahresabschlussfahrt am zweiten Adventswochenende nach Hessen

Rotenburg an der Fulda wird durch den historischen Stadtkern, mit den gepflegten Fachwerkhäusern, dem Schloss mit Parkanlage sowie seinen Kirchen geprägt. Am ersten Abend, im Anschluss unserer Ankunft, besuchten wir den berühmten Weihnachtsmarkt mit einer der größten Weihnachtpyramiden und ließen den winterlichen Abend mit warmen Getränken ausklingen.
Der nächste Tag war von der ältesten Form der Beizjagd geprägt. In einem zweistündigen Beitrag wurde uns die Falknerei vorgestellt, dabei konnten wir hautnah Greifvögel erleben und durch einen eleganten Uhu eine Vorstellung davon bekommen welche Energie und Kraft in diesen zunächst unscheinbar wirkenden Jägern steckt.                         
Am Nachmittag stand der Besuch des örtlichen Puppen- und Spielzeugmuseums auf dem Plan. Die Ausstellungsstücke stammen überwiegend aus der Familie der Museumsinhaber und wurden in der Zeit von 1830 bis 1940 in Thüringen, dem Erzgebirge und im Nürnberger Raum hergestellt. Die Sammlung spiegelt Kultur- und Sozialgeschichte wieder, denn in ihrer Spielzeugwelt leben die Kleinen die Welt der Erwachsenen nach.
Und in der Dunkelheit folgte noch eine zweistündige Nachwächtertour durch die weihnachtlichen Kulissen, vorbei an den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt z.B. dem Schloss am Park, der Jakobikirche und dem im Renaissance-Stil gebauten Rathaus.

Der sonntägliche Vormittag stand zur freien Verfügung. Dies wurde durch ein gemütliches Treffen im örtlichen "Café" oder durch den Aufenthalt im nahegelegenen Schwimmbad genutzt. Wieder in Wagenfeld angekommen ließ man den Abend noch gemütlich ausklingen. 

 

 

 

Weihnachten steht schon vor der Tür

Am vergangenen Wochenende hat für die Phantom Brigade die "heiße Vorweihnachtszeit" begonnen. Es sind zwar noch einige Tage bis zum ersten Advent, doch die Band steckt mitten in den Vorbereitungen für das große Weihnachtskonzert in der St. Antonius Kirche in Wagenfeld. Bereits vor 3 Jahren konnten die jungen Musiker zeigen, dass der Sound der Band in der Kirche ihren ganz eigenen und unverwechselbaren Charme hat. Nicht nur Laut sondern auch mit viel Gefühl und Gänsehaut. In diesem Jahr werden die Klänge sehr besinnlich sein und eine atemberaubende Adventsstimmung zaubern. Die Phantom Brigade wäre aber keine Showband, wenn nicht auch einige kleine Showeinlagen dabei wären. Die Zuschauer können also gespannt sein auf einen tollen Abend mit toller Musik.

  





Tageshöchstwertung in Holland

Die Teilnahme am Internationalen Musikfestival im niederländischen Siddeburen ist für die Phantom Brigade über viele Jahre zum festen Bestandteil der Saison geworden. Gemeinsam mit dem Spielmannszug und einigen Mitgliedern des Schützenvereins Hasslingen ging es am vergangenen Wochenende nach Siddeburen. Motiviert und gut vorbereitet konnten die Musiker die Jury und das Publikum von ihrem Leistungsniveau überzeugen. Die Arbeit in den vergangenen Monaten wurde mit der  Tageshöchstwertung belohnt und ließ die jungen Musiker mit einem Siegerlächeln in die Heimat zurückkehren.

Die Saison ist jedoch noch lange nicht beendet. Am ersten Advent wird die Phantom
Brigade in der St. Antonius Kirche in Wagenfeld ein Weihnachtskonzert veranstalten. Mit besinnlichen Weihnachtsklängen wird die Band eine ganz andere Facette von sich präsentieren. "Die tollen Ergebnisse in Holland sind eine enorme Motivation", so die erste Vorsitzende Melanie Mainzer.  "Für uns beginnt jetzt ein echtes Stück Arbeit für das Weihnachtskonzert. Endlich können wir zeigen, dass wir auch die besinnlichen und leisen Töne beherrschen. Die Atmosphäre und der Klang in der Kirche wird einen unvergesslichen Weihnachtszauber schaffen". Das Konzert beginnt am 02.12.2012 um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist natürlich frei.

 

 

 

Saisonvorbereitung 2012 abgeschlossen

Ähnlich wie im Sport bereitet sich auch die Phantom Brigade intensiv auf die kommende Saison vor und hat deshalb vom 20.04.-22.04.2012 ein komplettes Trainingswochenende in Twistringen absolviert. Eigens zu diesem Zweck hat die Band einen neuen externen Ausbilder engagiert, der das bestehende Team exzellent unterstützt hat. Thomas Niemann beschäftigte sich vornehmlich mit den Bläsern und erarbeitete nicht nur neue Musikstücke, sondern legte auch einen weiteren Themenschwerpunkt auf die richtige Technik und Atmung bei Blechblasinstrumenten.

Auch die Percussion hat ihr Einsatzspektrum erweitert und ein eigenes Entertainment-programm erarbeitet. Der Fokus liegt hierbei besonders auf visuellen Effekten und Showelementen, welche das Publikum begeistern werden. Die Trommler können nun endlich zeigen, dass sie nicht nur technisch anspruchsvolle Stücke spielen können, sondern auch eine humoristische Ader haben.

Wie es sich für eine Marchingband gehört, darf an einem Camp zur Saisonvorbereitung natürlich ein Marschtraining nicht fehlen. Besonders spannend war diese Trainingseinheit für die jüngsten Musiker, die zum ersten Mal mit der gesamten Band in einer großen Sporthalle marschiert sind und sicherlich überrascht waren, dass zum Marschieren mehr gehört, als gemütlich durch die Lande zu spazieren. Aber nach nur kurzer Zeit haben sich die Jüngsten hervorragend in der Truppe zurecht gefunden und konnten einige "Runden" mit der Band drehen.

Trotz allen Ehrgeizes und der klaren Trainingsziele, durfte der Spaß und die gemeinsamen Aktivitäten natürlich nicht zu kurz kommen. So wurden nicht nur die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen, sondern auch gemeinsam gekegelt und gespielt. Die Band ist sich einig, dass das Wochenende ein toller Abschluss der Saisonvorbereitung war und gleichzeitig ein toller Start in die Saison 2012.

 

 

 

Phantom Brigade absolviert ersten Ausmarsch

Traditionen müssen gelebt werden. Folglich hieß es auch in diesem Jahr für die Musiker: „Antreten zum Kohlmarsch“. Dem Aufruf der Kohlköniginnen Andrea Plenge und Carina Herms folgten die Aktiven und Freunde der Band natürlich mit größtem Vergnügen. Auch der Wettergott zeigte sich von seiner charmanten Seite. Trockenen Fußes und bei milden Temperaturen marschierte die Band von Holzhausen nach Bahrenborstel. Im Gegensatz zu den sonstigen Ausmärschen, durfte beim Kohlmarsch natürlich auf Vordermann+Seitenrichtung verzichtet werden und in lockerer Gangart bei gemächlichem Tempo das Gasthaus Krome angesteuert werden. Kleine Spiele und ein Quiz zum Thema Süßigkeiten haben die Kampfeslust zwischen den einzelnen Gruppen angeheizt. Weiß man doch nie, wie die neuen Kohlkönige erwählt werden. Also immer schön im Mittelfeld bleiben und nicht gewinnen oder verlieren. Aber so einfach haben es sich die scheidenden Majestäten nicht gemacht. Jeder Teilnehmer musste einen Umschlag ziehen und hatte es somit selbst in der Hand. Mit großer Begeisterung und tosendem Applaus wurde das neue Königspaar Nico und Daniela von den Ex-Majestäten gekrönt. Die erste Amtshandlung der neuen Majestäten war sogleich ein flottes Tänzchen über das Parkett. Die Band freut sich über den gelungen Einstieg in das Jahr 2012 und bedankt sich für die tolle und ideenreiche Organisation der Kohltour. Inzwischen laufen die Vorbereitungen für die ersten Auftritte. Gestartet wird wie jedes Jahr mit dem Dammer Karneval.